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Laufkleidung

Das richtige Outfit für den Herbst

Laufen im Herbst: Die richtige Kleidung


Egal zu welcher Jahreszeit - laufen geht immer! Damit du auch im Herbst unbeschwert loslaufen kannst, haben wir dir hier ein paar Tipps zusammengetragen, mit denen du auch in der kälter werdenden Jahreszeit bestens für dein Training ausgerüstet bist.
 

Zieh dich nicht zu warm an


Grundsätzlich ist laufen bis -10 Grad kein Problem, allerdings solltest du darauf achten, dass du die richtige Kleidung trägst, um Verletzungen und Erkältungen vorzubeugen. Die erste Regel ist: Zieh dich nicht zu warm an. Das klingt zunächst komisch, aber dein Körper wärmt sich beim Laufen schon nach kurzer Zeit sehr stark auf. Deshalb ist es nicht notwendig, dass dir von Anfang an mollig warm ist. Am besten ziehst du dich so an, dass dir beim rausgehen “etwas frisch” ist. Nach ein paar Minuten wirst du merken, dass dein Körper Wärme produziert und vom Frösteln nichts mehr zu spüren ist.

Es empfiehlt sich der “Zwiebel-Look”, bei dem du einfach mehrere Schichten übereinander trägst und dann je nach Temperatur und Wetter eine Schicht weglässt. Von innen nach außen, könnte dein Lauf-Outfit also so aussehen:

Die erste Schicht: 


Als erste Schicht trägst du am besten feuchtigkeitsregulierende Sportunterwäsche. Funktionsmaterialien wie Merinowolle oder spezielles Kunstfaser-Gewebe sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit nach außen abgegeben wird und regulieren so auch die abgegebene Wärme, damit dein Körper nicht durch den Schweiß auf der Haut auskühlen kann.

Die zweite Schicht:


Die Laufhose sollte gut sitzen (Foto: Löffler)
Die Laufhose sollte gut sitzen (Foto: Löffler)
Die zweite Schicht besteht zum einem aus einem Laufshirt oder Top. Hier kannst du je nach Temperatur zwischen ärmellos, kurzärmlig und langärmligen Shirts wählen. Wenn der Herbst noch recht sonnig ist, empfiehlt sich eher ein kurzes Shirt. Es kommt ja noch mindestens eine Zwiebel-Schicht drauf. Wenn es schon Richtung Winter geht, kannst du aber ruhig auch zu einem Longsleeve greifen. Wichtig ist aber, dass es sich auch hier um ein Shirt aus Funktionsmaterialien handeln sollte, da z.B. normale Baumwollshirts viel zu langsam trocknen und auch viel schwerer sind als luftigere Sporttops aus Kunstfaser.

Damit du auch richtig Gas geben kannst, ist eine gute Laufhose essentiell. Am wichtigsten ist es, dass die Hose wirklich gut sitzt und an keiner Stelle zwickt oder scheuert, sonst macht’s einfach keinen Spaß. Im Herbst läufst du am besten mit einer langen, enganliegenden Hose mit Flachnähten aus speziellen Kunstfaser-Materialien. Damit wird an deinen Beinen die Wärme reguliert und sie können weder auskühlen noch überhitzen. Ansonsten kannst du hier nicht viel falsch machen. Hauptsache du fühlst dich in der Laufhose wohl.

Die dritte und vierte Schicht:


Laufjacken sind vor allem bei Wind oder Regen nützlich. (Foto: Halti)
Laufjacken sind vor allem bei Wind oder Regen nützlich. (Foto: Halti)
Jetzt kommen wir zur dritten und vierten Schicht, die den richtigen Zwiebel-Look ausmachen. Du kannst nun je nach Wetterlage und Temperatur noch zu einem extra Midlayer greifen. Diese “Zwischenschicht” isoliert besonders gut, schützt deinen Körper davor auszukühlen und empfiehlt sich besonders, wenn es schon Richtung Winter geht.

Zusätzlich kannst du dann darüber noch eine Laufjacke anziehen, wenn es zum Beispiel regnerisch ist oder die Temperaturen weiter sinken. Diese beiden Schichten kannst du kombinieren oder eben auch beliebig einzeln tragen und kannst so dein Lauf-Outfit an alle äußeren Gegebenheiten anpassen. Denk aber daran: Es sollte nicht von Anfang an warm sein, sondern eben ein bisschen frisch, so hast du während deines Trainings genau die richtige “Betriebstemperatur”.

Denk an Reflektoren und Stirnlampe


Helle Farben sorgen dafür, dass du auch im Dunklen besser erkannt wirst. (Foto: Halti)
Helle Farben sorgen dafür, dass du auch im Dunklen besser erkannt wirst. (Foto: Halti)
Nun kommen wir noch zu einem letzten, aber besonders wichtigen Punkt: Sicherheit. Da viele entweder früh am Morgen oder nach der Arbeit am Abend laufen, bleibt es nicht aus, dass du auch noch unterwegs bist, wenn es dämmert oder bereits dunkel ist. Wir müssen also dafür sorgen, dass wir z.B. von Autos gesehen werden und natürlich auch selbst genügend sehen. Die meisten Laufjacken haben Reflektoren, die das Scheinwerferlicht der Autos zurückwerfen und so dafür sorgen, dass dich Autofahrer gut erkennen. Außerdem solltest du bei Laufeinheiten in der Dunkelheit auf bunte statt schwarze Kleidung setzen. Diese ist einfach besser zu erkennen und hebt sich von der Umgebung stärker ab.

Damit nicht du nicht nur gut von anderen gesehen wirst, sondern du auch selbst deine Umgebung besser erkennst, kannst du zusätzlich noch zu einer Stirnlampe greifen. So siehst du auch auf schlechter beleuchteten Wegen den Untergrund auf dem du läufst und vermeidest, dass du stolperst oder in Schlaglöcher trittst.