Super-Schnäppchen: Mindestens 50 % reduziert

Freeskijacken

Zum Ratgeber ↓

Freeskijacken für Tiefschnee, Park und freies Gelände. Es zählen Wassersäule, Belüftung und ein Schnitt, der Bewegung zulässt.

Ratgeber

Freeskijacken

Für Tiefschnee brauchst du eine Freeskijacke mit mindestens 20.000 mm Wassersäule, voll getapten Nähten, Schneefang und Belüftung unter den Armen. Die Wärme kommt vom Midlayer darunter.

Worauf kommt es bei Freeskijacken an?

Freeskijacke von Mountain Hardwear in Mauve, Kapuze über Helm und orangefarbener Skibrille
Probier die Kapuze mit Helm: Sie muss darüber passen und den Blick zur Seite freilassen.
  • Welche Wassersäule braucht eine Freeskijacke?

    ab 20.000 mm

    Mehr dazu

    Im Tiefschnee liegst du auch mal im Schnee, und nasser Schnee drückt Wasser in den Stoff. 20.000 mm Wassersäule und vollständig getapte Nähte halten dich trocken.

  • 3 Lagen oder 2 Lagen?

    3 Lagen fürs Gelände

    Mehr dazu

    Bei 3 Lagen sind Oberstoff, Membran und Innenstoff fest verbunden. Die Jacke ist leicht und gut zu schichten. Eine 2-Lagen-Jacke hat ein loses Innenfutter und trägt sich weicher.

  • Wie atmungsaktiv muss sie sein?

    RET unter 13

    Mehr dazu

    Der RET-Wert misst, wie stark ein Stoff Wasserdampf bremst. Bis 6 gilt als sehr gut, 6 bis 13 als gut. Wer zum Hang hinaufstapft, schwitzt und braucht eher den kleineren Wert.

  • Welche Ausstattung zählt im Gelände?

    Lüftung und Schneefang

    Mehr dazu

    Belüftung unter den Armen, ein Schneefang, eine Kapuze über dem Helm und eine Brusttasche, an die du mit Rucksack kommst. Ein RECCO-Reflektor hilft Rettungsteams beim Orten.

  • Wie weit soll sie geschnitten sein?

    Länger und weiter

    Mehr dazu

    Freeskijacken reichen meist über das Gesäß und lassen Platz für Midlayer und Protektor. Streck die Arme nach oben: Der Saum darf dabei nicht hochrutschen.

Welche Freeskijacke passt zu dir?

  • 3-Lagen-Shell

    Picture Broader 3L Jacket in Schwarz, Freeskijacke mit Kapuze

    Fest verbundene Lagen, leicht und gut zu schichten.

    • Vorteil: Dicht bei Nassschnee
    • Vorteil: Leicht, klein verstaut
    • Nachteil: Ohne Midlayer kalt am Lift
  • 2-Lagen-Shell

    Oakley Clutch Shell Jacket in Schwarz, Freeskijacke mit Kapuze

    Mit losem Innenfutter, weicher im Griff.

    • Vorteil: Weich und angenehm innen
    • Vorteil: Für Piste und Park
    • Nachteil: Schwerer als 3 Lagen
  • Gefütterte Freeskijacke

    Rab Novaline Jacket in Beige und Oliv, gefütterte Freeskijacke

    Mit Wattierung, wärmt ohne Zusatzschicht.

    • Vorteil: Warm am Lift
    • Vorteil: Weniger Schichten nötig
    • Nachteil: Zu warm beim Aufstieg
TypEinsatzStark beiGrenze
3-Lagen-ShellTiefschnee, Freeride-Tage, kurze AufstiegeDicht, leicht, gut mit MidlayerWärmt allein nicht
2-Lagen-ShellPiste, Park, Tiefschnee neben der PisteWeiches InnenfutterSchwerer, trocknet langsamer
Gefütterte FreeskijackeKalte Tage mit vielen LiftfahrtenWärme ohne ZusatzschichtZu warm, sobald du aufsteigst
Kinder-FreeskijackenPark und Tiefschnee mit der FamilieWeiter Schnitt, SchneefangZu groß gekauft rutscht der Schneefang

Damen-Freeskijacken sind an Schulter und Taille schmaler geschnitten, Herren-Freeskijacken gerader und im Ärmel länger. Kinder-Freeskijacken wählst du nach Körpergröße in Zentimetern.

Welche Jacke für welchen Tag?

Geöffneter Belüftungsreißverschluss unter dem Arm einer schwarzen Picture-Freeskijacke
Reißverschlüsse unter den Armen lassen Wärme raus, wenn du zum Hang hinaufstapfst.
Deine SituationUnsere Empfehlung
Wenn du im Tiefschnee neben der Piste fährst und kurze Stücke aufsteigstNimm eine 3-Lagen-Shell mit Belüftung und zieh Fleece oder eine dünne Isolationsjacke darunter.
Wenn du im Hochwinter viel Lift fährst und schnell frierstNimm eine gefütterte Freeskijacke. Bei −10 °C und 40 km/h Wind liegt die gefühlte Temperatur bei −21 °C.
Wenn du in Tirol, Salzburg oder Vorarlberg abseits gesicherter Pisten fährstLies vorher den Lawinenlagebericht deines Bundeslandes, für Tirol auf lawinen.report. LVS-Gerät, Schaufel und Sonde gehören dazu.
Wenn du vor allem im Park fährstReicht eine 2-Lagen-Shell mit 10.000 bis 15.000 mm. Wichtiger ist ein Schnitt, der über den Protektor passt.

Das Wichtigste im Überblick

  • Im Tiefschnee: 20.000 mm und voll getapte Nähte.
  • Die Wärme regelt der Midlayer unter der Shell.
  • Abseits der Piste: Lagebericht lesen, LVS dabeihaben.

Häufige Fragen

Was unterscheidet eine Freeskijacke von einer Skijacke?

Eine Freeskijacke ist meist länger, weiter geschnitten und als Shell ohne Futter gebaut. Sie hat eine höhere Wassersäule und mehr Belüftung, weil du im Gelände öfter im Schnee liegst und auch mal aufsteigst.

Ersetzt ein RECCO-Reflektor das LVS-Gerät?

Nein. Den passiven Reflektor orten nur Rettungsteams mit RECCO-Detektor, deine Begleiter nicht. Abseits gesicherter Pisten gehören LVS-Gerät (Lawinenverschütteten-Suchgerät), Schaufel und Sonde dazu.

Kann ich eine Freeskijacke auf Skitour tragen?

Für kurze Aufstiege ja, wenn sie Belüftungsreißverschlüsse hat. Für lange Aufstiege ist sie meist zu schwer und zu warm. Dann passt eine leichte Skitourenjacke besser.

Wie pflege ich eine Freeskijacke?

Wasch sie bei 40 °C mit wenig Flüssigwaschmittel und ohne Weichspüler, wenn das Pflegeetikett nichts anderes sagt. Danach 20 Minuten in den Trockner auf niedriger Stufe: Wärme frischt die Imprägnierung (DWR) auf.

Welche Größe soll ich nehmen?

Die Größe, in der du mit Midlayer die Arme strecken kannst, ohne dass der Saum hochrutscht. Die Kapuze muss über den Helm passen. Liegst du dazwischen, probier beide Größen mit der Schicht an, die du darunter trägst.

Stand: Oktober 2026

Keine Produkte passen zu diesen Filtern.
34
36
38
40
42
44
46
48
50
52
1 2