
Skigebiet · Deutschland
Skifahren am Spitzingsee
Am Spitzingsee fährst du auf neun Pisten rund um Stümpfling und Roßkopf, eine Stunde von München. Das Gebiet verbindet Schliersee und das Tegernseer Tal, an zwei Abenden in der Woche mit Flutlicht.
© Alpenregion Tegernsee Schliersee
Auf dieser Seite
Erkunden
Spitzingsee-Tegernsee erleben
Warum Spitzingsee-Tegernsee
Spitzingsee-Tegernsee passt zu dir, wenn du …
einen Skitag ab München ohne Auto planst
mit Kindern oder als Einsteiger auf mittelschweren Pisten fahren willst
nach der Arbeit unter Flutlicht Ski fahren willst
Dein Tag in Spitzingsee-Tegernsee
Such dir deine Runde aus
- SaisonstartDezemberDie Lifte öffnen laut Alpenbahnen je nach Wetter und Schnee im Dezember.
- Flutlicht am StümpflingJanuar bis FebruarDonnerstags und freitags von 18:30 bis 21:30 Uhr auf der präparierten Stümpflingabfahrt.
- Saisonendebis MärzDie Wintersaison dauert laut Alpenbahnen bis Ende März, je nach Schneelage.

Spitzingsee-TegernseeAusgerüstet
Was du in Spitzingsee-Tegernsee brauchst
Alles für Skifahren
SkischuheGute Abfahrten beginnen im Schuh.Berater starten
Daunen- und IsolationsjackenWärme für deinen Tag.Berater starten
SkibrillenKlare Auswahl für deinen Skitag.Berater starten
- Scharfe KantenAn kalten Morgen und unter Flutlicht ist die Piste oft hart. Frisch geschliffene Kanten geben dir Halt.
- Klares Glas für den AbendUnter Flutlicht siehst du mit einer hellen oder klaren Brillenscheibe die Konturen der Piste besser.
- Eine Schicht mehrAuf der Sesselbahn wird es nach Sonnenuntergang schnell kalt. Eine warme Zwischenschicht gehört in den Rucksack.
Weiterlesen
Mehr über Spitzingsee-Tegernsee
- StorysAusrüstung wie die Profis: Was am Weltcup-Start getragen wird
- AusgesuchtNeu im Lager: Frisch ausgepackt
- Berge & ReisenRuka Nordic 2026: Drei Sportarten, ein Wochenende
Alles zu Skifahren in Spitzingsee-Tegernsee lesen
Das Wichtigste in Kürze
- 01
Laut Alpen Plus neun präparierte Pisten und zehn Anlagen zwischen 980 und 1.580 Metern.
- 02
Einstieg in Spitzingsee über Stümpflingbahn oder Kurvenlift, von Rottach-Egern über die Suttenbahn.
- 03
Die Tageskarte für Erwachsene kostet im Winter 2026/27 53 Euro, plus drei Euro Kartenpfand.
- 04
Donnerstags und freitags Flutlicht an der Stümpflingabfahrt, von 18:30 bis 21:30 Uhr.
Das Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee liegt rund um die Berge Stümpfling und Roßkopf und verbindet zwei Täler: das Hochtal am Spitzingsee, das zu Schliersee gehört, und das Tegernseer Tal mit Rottach-Egern. Laut Alpen Plus fährst du zwischen 980 und 1.580 Metern, mit drei Sesselbahnen, sechs Schleppliften und einem Seillift auf neun präparierten Pisten. Nach München sind es laut Verbund 66 Kilometer.
Die meisten Abfahrten sind mittelschwer. Rund um den Stümpfling kommen Einsteiger, Familien und Genussfahrer gut zurecht, breit gewalzt sind auch die Hänge am Osthang- und am Nordhanglift. Wer es steiler mag, fährt mit dem Doppelsessel auf den Roßkopf und nimmt die kurze Roßkopfabfahrt oder die lange schwarze Grünseeabfahrt. Zwischen den Bergstationen von Stümpfling- und Suttenbahn liegt die Jagahütt'n mit großer Sonnenterrasse, deren Gebäude zum Teil über 100 Jahre alt sind.
Spitzingsee oder Tegernsee: wo du einsteigst
Drei Talstationen führen ins Gebiet. In Spitzingsee fährst du mit der Stümpfling-Vierersesselbahn oder mit dem Kurvenlift, einem Schlepplift, dessen Spur ein paar scharfe Kurven macht. Auf der Tegernseer Seite führt eine Mautstraße ab Enterrottach zur Talstation der Sutten-Vierersesselbahn. Ist der Parkplatz dort voll, parkst du laut Alpenbahnen an der Mautstelle Enterrottach und fährst mit dem kostenlosen Skibus zur Talstation, in den Weihnachts- und Faschingsferien und am Wochenende.
Für den Snowpark gehst du an den Nordhang, mit Kickern, Rails und Boxen für erste Versuche und für Geübte. Je nach Schneelage gibt es am Osthanglift eine Funslope mit Wellenbahn. Kurse und Verleih bieten mehrere Skischulen auf beiden Seiten an, die Alpenbahnen nennen vier davon. Wer im Tegernseer Tal wohnt, findet Seen, Hütten und Wanderwege auf unserer Seite zum Tegernsee.
Saison 2026/27 und Skipass
Die Lifte laufen laut Alpenbahnen von Dezember bis März, der Start richtet sich nach Wetter und Schnee. Die Sesselbahnen fahren bei Skibetrieb von 8:30 bis 16:20 Uhr. Laut Alpen Plus sind 52 Prozent der Pisten beschneit. Von 17 Uhr abends bis 8 Uhr morgens sind alle Pisten zur Präparierung gesperrt, ausgenommen die Flutlichtabende.
Die Tageskarte für Erwachsene kostet im Winter 2026/27 53 Euro, für Jugendliche von 16 bis 18 Jahren 46 Euro und für Kinder von 6 bis 15 Jahren 25 Euro, jeweils plus drei Euro Pfand für die Chipkarte. Der Familien-Tagesskipass für beide Eltern und alle eigenen Kinder bis 15 Jahre kostet 129 Euro, der Abend beim Nachtskilauf 26 Euro. Mehrtagesskipässe gelten laut Tourismusverband im ganzen Verbund Alpen Plus, also auch am Brauneck, am Wallberg und am Sudelfeld.
Anreise ab München: Bahn, Bus oder Mautstraße
Die Regionalbahn RB 55 fährt laut Alpenbahnen im Stundentakt von München nach Schliersee, von dort bringt dich der Bus des RVO zu den Talstationen am Spitzingsee. Der MVV-Skipass enthält die Hin- und Rückfahrt im MVV-Netz, den Bus ab Schliersee und die Tageskarte. Er kostet für Erwachsene 67 Euro und ist an den Automaten und Kundencentern des MVV erhältlich; das Chippfand zahlst du an der Kasse. An der Stümpfling-Talstation gibt es einige Schließfächer für Gepäck.
Mit dem Auto fährst du für Stümpflingbahn und Kurvenlift nach Spitzingsee hinauf. Für die Suttenbahn gibt es im Winter zusätzlich den kostenlosen Pendelbus 389 zwischen Mautstelle Enterrottach, Suttenbahn und Moni-Alm, der die Linie 360 verstärkt. Aktuelle Sperrungen und Baustellen meldet der Tourismusverband auf seiner Verkehrsseite.
Was das Gelände für Ausrüstung und Ruhetage bedeutet
Das Gebiet liegt niedrig, die Pisten verlaufen viel im Wald. Bei Föhn und im Frühjahr wird der Schnee am Nachmittag weich, an kalten Morgen und unter Flutlicht ist er oft hart. Scharfe Kanten helfen dir dann auf der Grünseeabfahrt und am Roßkopf. Für die Abende brauchst du eine Brille mit klarem Glas und eine warme Schicht mehr, denn auf der Sesselbahn ist es nach Sonnenuntergang kalt.
Für Tourengeher gibt es den Taubenstein auf der anderen Seite des Spitzingsees. Er liegt außerhalb des organisierten Skiraums, nichts ist präpariert, und die Alpenbahnen empfehlen ihn nur Fahrern, die im Tiefschnee sicher sind. Vor jeder Tour schaust du in den Bericht des Lawinenwarndienstes Bayern. Für einen Tag ohne Ski bleiben der Spitzingsee und der Weg hinüber zum Tegernsee. Mehr Pisten haben die Nachbarn: das Sudelfeld bei Bayrischzell und das Brauneck bei Lenggries.
Passt auch




