
Skigebiet · Österreich
Skifahren in der Silberregion Karwendel
Das Kellerjoch über Schwaz ist ein kleiner Skiberg: ein Doppelsessellift bis 1.887 Meter, ein Kinderland am Parkplatz Grafenast und vom Hecherhaus 9,2 Kilometer Rodelbahn.
© TVB Silberregion Karwendel
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Silberregion Karwendel passt zu dir, wenn du …
mit Kindern die ersten Skitage direkt am Parkplatz im Kinderland verbringen willst
Skifahren und Rodeln an einem Tag am selben Berg verbinden möchtest
in Schwaz oder im Inntal wohnst und einen kurzen Skitag am Hausberg suchst
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- Vorverkauf in SchwazOktober 2026Saisonkarte, Freizeitticket Tirol und Tirol Snow Card gibt es im Oktober in den Stadtgalerien Schwaz zum Vorverkaufspreis.
- Saisonkarte im Büro der BergbahnAb 5. November 2026Bis zum Saisonstart verkauft die Bergbahn die Saisonkarte zum Normalpreis in ihrem Büro in Schwaz.
- Termin noch offenSaisonstart 2026/27Einen Starttermin hat die Bergbahn bis Mitte Oktober nicht veröffentlicht. Vor dem ersten Skitag die Betriebszeiten auf ihrer Seite prüfen.

Silberregion KarwendelAusgerüstet
Was du in Silberregion Karwendel brauchst
Alles für Skifahren
SkischuheGute Abfahrten beginnen im Schuh.Berater starten
Daunen- und IsolationsjackenWärme für deinen Tag.Berater starten
SkibrillenKlare Auswahl für deinen Skitag.Berater starten
- Allround-Ski für weiche NachmittageDie Pisten liegen unter 1.900 Metern und sind laut Tourismusverband sonnig. Morgens fest, nachmittags weich: Ein Allround-Ski kommt mit beidem zurecht.
- Feste Schuhe für die RodelbahnAuf 9,2 Kilometern Naturrodelbahn bremst und lenkst du mit den Füßen. Winterschuhe mit gutem Profil sind dafür besser als Skischuhe.
- Notfallausrüstung für TourenVom Hecherhaus gehen Skitouren ins freie Gelände. LVS-Gerät, Schaufel und Sonde gehören dazu, dazu der Blick in den Lawinenlagebericht Tirol.
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Das Wichtigste in Kürze
- 01
Der Doppelsessellift fährt von Grafenast am Hochpillberg zum Hecherhaus auf 1.887 Metern.
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Laut Bergbahn gibt es fünf Lifte und sieben Abfahrten, das Kinderland liegt direkt am Parkplatz.
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Einen Starttermin für 2026/27 hat die Bergbahn noch nicht genannt, die Saisonkarte ist seit Oktober im Vorverkauf.
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Vom Hecherhaus führt die Naturrodelbahn 9,2 Kilometer bis zum Schloss Freundsberg.
Das Kellerjoch ist der Hausberg von Schwaz, die Stadt liegt laut Tourismusverband auf 545 Metern im Inntal. Ein Skigebiet ist heute nur noch der obere Teil des Bergs. Die beiden Einersessellifte, die seit 1955 von Schwaz über Arzberg nach Grafenast führten, hat die Bergbahn 2010 und 2018 stillgelegt. Der Skitag beginnt deshalb am Parkplatz Grafenast am Hochpillberg, oberhalb von Pill. Von dort fährt der Doppelsessellift zum Arbeser, die Bergstation liegt beim Hecherhaus auf 1.887 Metern.
Laut Bergbahn gibt es fünf Lifte und sieben Abfahrten in Blau, Rot und Schwarz, dazu eine Familienabfahrt von etwa 2.600 Metern. Die Hauptanlage ist der Doppelsessellift, um das Kinderland kommen Schlepplift und Zauberteppiche dazu. Seit 2020 reicht die Beschneiung bis zum Hecherhaus, gespeist aus dem Speicherteich Spielboden. Wer große Liftverbünde gewohnt ist, findet am Kellerjoch einen kleinen Berg mit einer Hauptbahn, gut für halbe Tage und für Familien aus dem Tal.
Saison 2026/27 und Skipass
Einen Starttermin für den Winter 2026/27 hat die Bergbahn bis Mitte Oktober nicht veröffentlicht, ihre Seite mit den Betriebszeiten zeigt noch den vergangenen Winter. Dass Skibetrieb geplant ist, zeigt der Vorverkauf: Im Oktober 2026 gibt es die Saisonkarte der Bergbahn zusammen mit dem Freizeitticket Tirol und der Tirol Snow Card in den Stadtgalerien Schwaz, ab 5. November im Büro der Bergbahn bis zum Saisonstart. Beide Tiroler Karten gelten laut Bergbahn auch am Kellerjoch. Tageskarten kaufst du im Webshop und scannst den QR-Code am Automaten der Talstation.
Anreise ohne Auto
Mit der Bahn kommst du laut Tourismusverband bis Jenbach, dort halten alle Schnellzüge. Ins Skigebiet geht es mit dem Bus: Die Talstation hat eine eigene Haltestelle, Pillberg Kellerjochbahn/Grafenast, und die Bergbahn verweist für die Verbindungen ab Schwaz auf die Fahrplanauskunft des Verkehrsverbunds Tirol. Mit der Gästekarte SILBERCARD fährst du in den regionalen Linienbussen kostenlos. Wer mit dem Auto kommt, parkt am Grafenast direkt an der Piste, für Liftbenutzer laut Bergbahn ohne Parkgebühr.
Familien und Einsteiger
Das Kinderland liegt direkt am Parkplatz Grafenast. Kinder ab vier Jahren lernen dort im Skikurs, gleich daneben steht das Betriebsgebäude mit Kassa, Verleih, Skidepot und Wärmestube. Noch kleiner wird es an den Dorfliften der Region: Am Kolsassberglift laufen ein Schlepplift und Zauberteppiche, der Hüttegglift am Weerberg hat ein kostenloses Förderband für Kinder und einen Funpark. Beide sind laut Tourismusverband beschneit.
Ein Wintertag am Kellerjoch muss nicht auf Ski enden. Vom Hecherhaus führt die Naturrodelbahn 9,2 Kilometer hinunter bis zum Schloss Freundsberg. Den obersten Abschnitt bis Grafenast kannst du mehrmals fahren, weil dich der Sessellift wieder zum Hecherhaus bringt.
Skitouren abseits des Liftbetriebs
Tourengehen auf den Pisten ist während des Liftbetriebs verboten. Die Bergbahn gibt die Pisten dafür am Donnerstagabend frei. An den übrigen Abenden sind sie gesperrt, weil mit Seilwinden präpariert wird, und die Bergbahn warnt ausdrücklich vor Lebensgefahr. Mit einer Einzelfahrt am Sessellift kommst du bis zum Hecherhaus. Von dort nennt die Bergbahn als Tourenziele Naunz, Kuhmesser, Kellerjoch, Sonntagsköpfl, Gilfert, Gartalm und Proxen.
Der Gilfert mit 2.506 Metern ist der Tourenberg von Weer und Weerberg. Der Tourismusverband beschreibt Aufstiege ab Hausstatt, Innerst und Weerberg, ab Hausstatt ist die Route wegen der hohen Ausgangslage erfahrungsgemäß bis in den April begehbar. Für alles abseits der Piste gilt: Lagebericht des Lawinenwarndienstes Tirol lesen, mit LVS-Gerät, Schaufel und Sonde gehen und die Hangneigung im Blick behalten.
Was das Gelände für die Ausrüstung bedeutet
Der Tourismusverband beschreibt die Pisten als sonnig und breit, und sie liegen unter 1.900 Metern. Am Nachmittag wird der Schnee dort weicher, nach kalten Nächten ist er morgens fest. Ein Allround-Ski, der beides kann, passt besser als ein reiner Pistenrenner. Wer den Skitag mit der Rodelbahn verbindet, packt feste Winterschuhe mit gutem Profil ein, denn auf 9,2 Kilometern Bahn bremst du mit den Füßen.
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